Die Familie Fiege versteht sich nicht nur aufs Brauhandwerk, sie hat offenbar auch einen guten Draht zu Petrus. Denn nach Hitzewochen und Regentagen fand das traditionelle und beliebte Moritz-Fiege-Turnier am Sonntag bei besten Wetterbedingungen statt. Auf dem Platz und der Terrasse bildeten Golf, Geselligkeit und Glücksmomente einen Dreiklang – ganz nach dem Geschmack der Gäste und Gastgeber.
Das Interesse der Clubmitglieder, beim Turnier-Event der Privatbrauerei Moritz Fiege auf die Runde zu gehen, ist seit Jahrzehnten ungebrochen. Auch diesmal, so betonte Clubpräsident Dr. Knut Schemme bei der Siegerehrung, standen so viele Namen auf der Nennliste, dass man gut und gerne ein zweites Turnier hätte ausrichten können. 92 Golferinnen und Golfer durften diesmal beim Kanonenstart am Vormittag abschlagen und am eigenen Leib spüren, dass der Vierer mit Auswahldrive als Spielform zwar Spaß macht, aber auch manche Herausforderung bereithält. Denn in entscheidenden Momenten sind Taktik und Nervenstärke gefragt.
Auch deshalb war es gut, dass das Bochumer Brauhaus, das 2028 auf eine 150-jährige Geschichte zurückblicken kann, seinen historischen Brauereiwagen zur Bockholter Straße geschickt hatte. Am Opel Blitz aus dem Jahr 1949, einem Hingucker und beliebten Treffpunkt, servierten zwei Bierkutscher zur Stärkung frisch gezapftes Fiege-Pils.
Carla Fiege und Hubertus Fiege, Vertreter der 6. Generation in der Unternehmensführung und seit 2023 Geschäftsführer, übernahmen die Siegerehrung und übergaben viele Preise – darunter auch einen kleinen kupfernen Braukessel, der als Wanderpokal weitergereicht wird. Mehrfach gab es lauten Beifall für das seit Jahrzehnten ungebrochene Engagement der Familie im Vestischen Golfclub.
Das beste Spielergebnis des Tages gelang Vater und Sohn. Michael Szkudlarek und Nik Ludwig Röhl erzielten 33 Brutto-Punkte. Mit 23 Brutto-Punkten kamen Toon Jacobs und Georg Zenge auf Platz zwei. Dritte in der Brutto-Wertung wurden nach Stechen Tim F. Schubert und Dr. Nicola Brand (22 Punkte).
Netto-Sieger und damit Gewinner des Wanderpokals wurden Dennis Mayer und Frank Walther, die gemeinsam 47 Netto-Punkte erzielten. Erwin Schellert und Marieke Niehues erwischten ebenfalls einen guten Golftag und brachten als Zweitplatzierte 45 Netto-Punkte ins Clubhaus. Dritte in der Netto-Wertung wurden Claus Ackfeld und Julia de Waal (44 Netto-Punkte).
Beim Sonderpreis Nearest to the pin auf dem Grün der Bahn 12 bewiesen Gabriele Mikulski (2,3 Meter) und Toon Jacobs (1,65 Meter) größte Präzision. Den Sonderpreis Longest Drive auf Bahn 7 gewannen Susanne Möllhoff und Collin Gnich.

















